• Werbung bei 123Versicherung Ratgeber
  • Datenschutz
  • Freunde von uns
  • Impressum
  • Kontakt

Dizzy

  • Startseite
  • Krankenversicherung
    • Arten der Krankenversicherung
    • Beitragskalkulation bei Krankenversicherung
    • Grundlagen der Krankenversicherung
    • Pflegeversicherung
    • Risikoprüfung und Vertragsabschluss
    • Versicherungsfall bei Krankenversicherung
  • Kfz-Versicherung
    • KFZ-Versicherung Vergleich
    • Kfz-Versicherungsarten
    • Kfz-Versicherungsvertrag
    • Umfang des Kfz-Versicherungsschutzes
  • Hausratversicherung
    • Entschädigung und Versicherungsfall
    • Obliegenheitsverletzungen
    • Risikodeckung für privaten Haushalt
    • Versicherungswert und Beitragskalkulation
    • Vorsorgemaßnahmen
    • Wohngebäudeversicherung
  • Lebensversicherung
    • Kapital-Lebensversicherung
    • Risikolebensversicherung
    • Unfallversicherung
  • Haftpflicht
    • Arten der Haftpflichtversicherung
    • Grundlagen der Haftpflichtversicherung
    • Risikodeckung durch Haftpflichtversicherung
    • Schadenersatz bei Haftpflichtversicherung
    • Rechtsschutzversicherung
  • Rentenversicherung
    • Arten der Altersvorsorge
    • Altersvorsorge Vergleich
    • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Tipps
    • Geldanlageberatung
    • Versicherungsvertrag
    • Versicherung Tests
    • Versicherungsunternehmen
    • Reiseversicherung
    • Risiko und Versicherung
    • Schaden und Leistungsmanagement
    • Versicherungsagentur gründen
    • Versicherungswirtschaft

Nächtlicher Hilfebedarf bei gelegentlichen spontanen Blasen- und Stuhlentleerungen – Pflegeversicherung Urteile

Nächtlicher Hilfebedarf – Sachverhalt: Streitig war die Einstufung des Klägers in die Pflegestufe 3. Der Kläger erlitt 1987 eine Rückenmarksverletzung in Höhe des 6. und 7. Brustwirbelkörpers, die zur Lähmung von Blase und Mastdarm sowie beider Beine geführt hat. Bis zum Inkrafttreten des SGB XI erhielt er nach § 53 SGB V Leistungen wegen Schwerpflegebedürftigkeit. Mit Wirkung vom 1.4.1995 wurde er in die Pflegestufe 2 übergeleitet. Die Beklagte lehnte seinen Antrag auf Leistungen nach der Pflegestufe 3 ab. Das Sozialgericht (SG) hat die Klage abgewiesen. Das Landessozialgericht (LSG) hat die hiergegen eingelegte Berufung nach Anhörung eines Sachverständigen zur Frage des zeitlichen Hilfebedarfs zurückgewiesen. Danach lägen die Voraussetzungen der Schwerstpflegebedürftigkeit im Sinne der Pflegestufe 3 beim Kläger nicht vor. Voraussetzung für eine Betreuung „rund um die Uhr“ sei, dass eine Pflegeperson jederzeit unmittelbar erreichbar sei, weil der Hilfebedarf jederzeit Tag und Nacht anfallen könne. Dieser Hilfebedarf werde beim Kläger nicht dadurch begründet, dass es bei ihm nachts zu einer spontanen Entleerung des Darms kommen könne. Diese Folge seiner Behinderung könne auch durch ein für ihn mögliches und zumutbares Stuhltraining in Verbindung mit einer entsprechenden Ernährung nahezu ausgeschlossen werden.

Mit der Revision macht der Kläger geltend, das LSG habe dem Gutachten nicht folgen dürfen, weil der Sachverständige zu seinem Nachteil den Hilfebedarf unter Berücksichtigung des Umstandes bewertet habe, dass er im Besitz einer nach seinen Bedürfnissen umgebauten Wohnung sei. Soweit er zur Verhinderung der nächtlichen Darmentleerungen auf ein entsprechendes Stuhltraining hingewiesen worden sei, beruhe die Einschätzung des Hilfebedarfs auf einer unsicheren Zukunftsprognose.

Entscheidung:
Die Revision des Klägers wurde zurückgewiesen. Für die Einstufung in die Pflegestufe 3 fehlt es an einem regelmäßigen nächtlichen Hilfebedarf. Beim Kläger kommt es nur gelegentlich zu spontanen Blasen- und Stuhlentleerungen, die einen nächtlichen Hilfebedarf verursachen können. Die Bereitschaft der Eltern zur Hilfeleistung reicht allein nicht aus. Wegen des Fehlens eines regelmäßigen nächtlichen Hilfebedarfs bedurften die weiteren Fragen, ob bei der Bemessung des Pflegebedarfs die Prognose des medizinischen Sachverständigen bezüglich der Beherrschbarkeit der spontanen Harn- und Stuhlabgänge zu berücksichtigen ist und ob der Pflegebedarf auf der Grundlage der behindertengerecht ausgestatteten Wohnung des Klägers bemessen werden darf, keiner Entscheidung. (Bundessozialgericht, 19.02.1998 / SG Lübeck – S 21 P 4/95 / Schleswig-Holsteinisches LSG – L 3 P 2/96 – B 3 P 2/97 R)

Nov 25, 2017gesundhe-admin
Wann bekommen Sie Leistungen zur Pflegeversicherung – Pflegestufen und Härtefall Teil 1Deutsche im Ausland, Pflegeversicherung muss zahlen - Pflegeversicherung Urteile
  Weitere Artikel  
 
Dreisatzrechnen richtig verstehen – Kaufmännisches Rechnen
 
Ambulante Zusatztarife Angebote und Vergleich – detailliertere Information
 
Was machen ich bei Unfall – Kfz-Haftpflichtversicherungen in Deutschland
Eheringe gehämmert matt Eheringe gehämmert matt
Klappbarer Gartentisch mit Holzbank
 empfohlen 
  • Zielkonflikte zwischen den wirtschaftspolitischen Zielen – Magisches Viereck

    ► Magisches Viereck Die Bemühungen des Staates, alle Ziele in einen wirtschaftspolitischen Zustand harmonischer Verträglichkeit zu bringen, verlangen von der deutschen Regierung ein gleichsam zauberisches (magisches) Geschick. Besonders die im […]

    Mai 8, 2016gesundhe-admin
  • Verteilungsrechnen und einfache Verteilung – Kaufmännisches Rechnen

    Verteilungsrechnen Im Rechnungswesen gelangt das Verteilungsrechnen vor allem bei der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung zur Anwendung. Aber auch in anderen kaufmännischen Zusammenhängen wird es häufig benötigt, z. B. bei der Gewinnverteilung, […]

    Mai 1, 2016gesundhe-admin
  • Nicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung – obligatorische Unfallversicherung

    Nicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung Sind Sie mit dem Entscheid der Versicherungsgesellschaft nicht einverstanden, können Sie ihn innerhalb der angegebenen Frist mit einer Einsprache anfechten. Dieses Einsprache verfahren […]

    Jan 4, 2016gesundhe-admin
  • VVG Verjährung von Versicherungsansprüche – Wesen der Verjährung

    VVG Verjährung Im VVG sind die speziellen Verjährungsfristen des § 12 VVG a. F. (2 bzw. 5 Jahre) und auch die Ausschluss- bzw. Klagefrist von 6 Monaten nicht mehr enthalten. […]

    Jun 2, 2015gesundhe-admin
  • Versicherungsbeginn und Arten der Versicherungsbeginne

    Versicherungsbeginn und Arten der Versicherungsbeginne In den Antragsformularen ist ein Leerfeld vorgesehen, in das der Versicherungsbeginn eingetragen werden muss. Gemeint ist damit – nach der bisherigen herrschenden Ansicht – der […]

    Mai 28, 2015gesundhe-admin
  • Lernkotrolle und Tests zu Beitragskalkulation PKV

    1. Welche Bedeutung hat das Äquivalenzprinzip für die Beitragskalkulation in der privaten Krankenversicherung? 2. Welche Rechnungsgrundlagen sind für die Beitragskalkulation in der PKV maßgebend? 3. Erläutern Sie den Begriff Kopfschäden. […]

    Jul 28, 2015gesundhe-admin
  • Rechtsgrundlagen der privaten Krankenversicherung PKV

    a) Gesetzliche Grundlagen Rechtsquellen für die private Krankenversicherung finden sich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), im Sozialgesetzbuch (SGB), im Pflege-Versicherungsgesetz (PflegeVG) sowie im Versicherungsvertragsgesetz (WG) und im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG), ferner im […]

    Aug 2, 2015gesundhe-admin
  • Abwicklung von Kundenaufträgen – Anlage in Wertpapieren

    Im Anschluss an eine Anlageberatung erfolgt i. d. R. • die Auftragserteilung, • die Auftragsausführung, • die Abrechnung des Kundenauftrages, • die Auftragserfüllung. a) Auftragserteilung Der Effektenkauf- oder -Verkaufsauftrag muss […]

    Dez 12, 2015gesundhe-admin
  • Marketinginstrumente richtig anwenden – Agenturbetrieb in Deutschland

    Produkt-und Preispolitik Die Produktpolitik befasst sich mit der Auswahl der anzubietenden Versicherungs- Produkte, während die Preispolitik alle vertraglichen Beitragsvereinbarungen zum Inhalt hat. a) Produktgestaltung Materiell: Neue Produkte (z. B. private […]

    Feb 25, 2016gesundhe-admin
  • Risikoversicherung mit konstanter und variabler Todesfallsumme – erfahren Sie mehr

    Risikoversicherung mit konstanter Todesfallsumme Die Todesfallsumme wird fällig, wenn der Versicherte vor dem Ablaufdatum stirbt. Bei Ablauf der Versicherungsdauer wird keine Leistung fällig. Der Beitrag kann einmalig zu Versicherungsbeginn oder […]

    Dez 10, 2016gesundhe-admin

Helfen Sie 123versicherung

 Neueste Beiträge 
  • Unfall im Straßenverkehr: Darauf müssen Autofahrer achten
  • Versicherungsbranche 2025 – Wandel, Herausforderungen und Chancen für die Zukunft
  • Versicherungstrends 2025 – Digitalisierung, KI & Marktveränderungen im Fokus
2017 © 123 Versicherung
Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.AkzeptierenErfahren Sie mehr