Als Beamter können Sie eine Dienst- bzw. Amtshaftpflichtversicherung gegen geringen Zuschlag in die Privathaftpflichtversicherung einbeziehen. Damit sichern Sie sich bei Personen- oder Sachschäden gegen Regressansprüche des Dienstherrn ab. Voraussetzung für diese Ansprüche ist jedoch, dass Sie grob fahrlässig gehandelt haben. Gegen Regressansprüche des Dienstherrn bei Vermögensschäden kann zusätzlich eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. → Lehrer im […]
Grundgedanke und Merkmale der Gefährdungshaftung Als eine der wichtigsten Ausnahmen vom Prinzip der Verschuldenshaftung kennt das deutsche Zivilrecht die Gefährdungshaftung. – Die Gefährdungshaftung basiert auf der Überlegung, dass derjenige, der für die Allgemeinheit eine besondere, wenn auch erlaubte, Gefahrenlage schafft und daraus seinen Nutzen zieht, einer verschärften – d. h. hier verschuldensunabhängigen – Haftung unterliegt. […]
Voraussetzungen der Verschuldenshaftung Die grundlegende Bestimmung der Verschuldenshaftung enthält § 823 Abs. 1 BGB: Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet. Der Ersatzanspruch eines Geschädigten setzt folgende Tatbestände voraus: •Der […]
Hier wälzt der eigentlich Verantwortliche die gesetzliche Haftpflicht auf einen Dritten ab. Überträgt z.B. ein Hauseigentümer die Streupflicht auf ein Straßenreinigungsunternehmen, dann ist letztlich das Unternehmen haftbar, wenn ein Schaden eintritt. Natürlich wird sich der Geschädigte in der Regel direkt an den Hauseigentümer wenden, dieser wird dann aber auf den Dritten, das Reinigungsunternehmen, zurückgreifen.
1. Welche Merkmale kennzeichnen die Gefährdungshaftung und wie sieht die Beweislastregelung im Gegensatz zur Verschuldenshaftung aus? 2. A kauft für seine 6-jährige Tochter Elke beim Spielzeughändler B eine Wipp-Wopp-Schaukel des Herstellers C. Nach 9 Monaten verletzt sich Elke schwer, als sie infolge des Bruchs der Schaukelsitzhalterung zu Boden fällt. Sie muss für mehrere Wochen stationär […]
1. Erklären Sie die Haftpflicht aus vermutetem Verschulden und nennen Sie gesetzliche Bestimmungen, die eine solche Haftung vorsehen. 2. Bei den Frühjahrsstürmen dieses Jahres fällt ein Baugerüst der Firma X, das sich am Haus des Herrn M befindet, auf den nagelneuen Pkw des Herrn O, der als Mieter des Herrn M in dessen Haus wohnt. […]
Verpflichten sich mehrere Personen durch Vertrag gemeinschaftlich zu einer Leistung, so haften auch sie im Zweifel als Gesamtschuldner. Beispiel • Mehrere Architekten, die sich zu einer Architektengemeinschaft zusammengeschlossen haben, haften dem Bauherrn (Vertragspartner) gesamtschuldnerisch, wenn das errichtete Bauwerk später einen Baumangel aufweist, der auf einem Planungsfehler der Architektengemeinschaft beruht (Haftung aus Vertragsverletzung). • Ein Mieterehepaar […]
Klauseln über verschärfte Haftung Hier wird durch Vertrag eine Haftung übernommen, die über die gesetzliche Haftpflicht hinausgeht. So kann in einem Werkvertrag mit einem Tiefbauunternehmer ausdrücklich vereinbart worden sein, dass dieser dem Auftraggeber und jedem Dritten gegenüber für alle Schäden – im Zusammenhang mit den Straßenbauarbeiten – ohne Rücksicht auf die Verschuldensfrage zu haften hat. […]
Die Verschuldenshaftung ist durch bestimmte Merkmale gekennzeichnet. a) Nennen Sie die Voraussetzungen der Verschuldenshaftung nach § 823 Abs. 1 BGB. b) Worin hegt der Unterschied zwischen – Vorsatz und bedingtem Vorsatz, – grober Fahrlässigkeit und leichter Fahrlässigkeit? c) Welche Rechtsgüter fallen unter die in § 823 Abs. 1 BGB genannten sonstigen Rechte? d) Was kann […]
Haftung bei Gefälligkeitshandlungen Keine Haftung bei bloßer Gefälligkeit HANDELSBLATT, 4. Juni 2002 dpa KOBLENZ. Wer aus Gefälligkeit in einem unbewohnten Haus gelegentlich Reinigungsarbeiten vornimmt und dabei vergisst, den Hauptwasserhahn wieder zu schließen, haftet nicht bei einem Wasserschaden. Nach einem am Montag bekannt gewordenen Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz, muss auch in einem vorübergehend leer stehenden […]
Haftungsarten Haftpflicht bedeutet Verpflichtung zum Schadenersatz, d.h., der Schädiger haftet unter bestimmten Voraussetzungen mit seinem Vermögen und Einkommen für einen Schaden, den er einem anderen (Fremdschädigung) zugefügt hat. Sind Schädiger und Geschädigter identisch (Eigenschaden), so können keine Haftpflichtansprüche gestellt werden. Ob und in welchem Umfang in einzelnen Schadenfällen zu haften ist, richtet sich nach dem […]
Bei fehlerhaftem Handeln staatlicher Organe bzw. Bediensteter ist zu klären, ob der Staat, der Bedienstete oder beide haften. In § 839 BGB ist die Amtshaftung als unerlaubte Handlung geregelt. • Bei schuldhafter Amtspflichtverletzung haftet der Beamte einem Dritten gegenüber, wenn mit der Amtspflicht auch dessen Interessen wahrzunehmen waren. • Hat der Beamte nicht vorsätzlich, sondern […]
Zielkonflikte zwischen den wirtschaftspolitischen Zielen – Magisches Viereck► Magisches Viereck Die Bemühungen des Staates, alle Ziele in einen wirtschaftspolitischen Zustand harmonischer Verträglichkeit […]
Verteilungsrechnen und einfache Verteilung – Kaufmännisches RechnenVerteilungsrechnen Im Rechnungswesen gelangt das Verteilungsrechnen vor allem bei der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung zur Anwendung. […]
Nicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung – obligatorische UnfallversicherungNicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung Sind Sie mit dem Entscheid der Versicherungsgesellschaft nicht […]
VVG Verjährung von Versicherungsansprüche – Wesen der VerjährungVVG Verjährung Im VVG sind die speziellen Verjährungsfristen des § 12 VVG a. F. (2 […]
Versicherungsbeginn und Arten der VersicherungsbeginneVersicherungsbeginn und Arten der Versicherungsbeginne In den Antragsformularen ist ein Leerfeld vorgesehen, in das der […]
Test und Lernkontrollen zu Rechtsformen der Agentur1 Zwei Auszubildende Ihrer Gesellschaft (Thorsten Schumacher und Bobby Heinze) wollen nach Abschluss der Ausbildung […]
Mitversicherte Personen, Haftpflichtversicherung – Lernkotrolle und Tests1. Der 19-jährige Sohn hat gerade das Abitur gemacht. Prüfen und begründen Sie, ob er […]
Ihr medizinischer Wille, die Patientenverfügung – Pflegeversicherung in DeutschlandIhr medizinischer Wille, die Patientenverfügung In einer Patientenverfügung können Sie schon in gesunden Tagen Behandlungswünsche […]
► Magisches Viereck Die Bemühungen des Staates, alle Ziele in einen wirtschaftspolitischen Zustand harmonischer Verträglichkeit zu bringen, verlangen von der deutschen Regierung ein gleichsam zauberisches (magisches) Geschick. Besonders die im […]
Verteilungsrechnen Im Rechnungswesen gelangt das Verteilungsrechnen vor allem bei der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung zur Anwendung. Aber auch in anderen kaufmännischen Zusammenhängen wird es häufig benötigt, z. B. bei der Gewinnverteilung, […]
Nicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung Sind Sie mit dem Entscheid der Versicherungsgesellschaft nicht einverstanden, können Sie ihn innerhalb der angegebenen Frist mit einer Einsprache anfechten. Dieses Einsprache verfahren […]
VVG Verjährung Im VVG sind die speziellen Verjährungsfristen des § 12 VVG a. F. (2 bzw. 5 Jahre) und auch die Ausschluss- bzw. Klagefrist von 6 Monaten nicht mehr enthalten. […]
Versicherungsbeginn und Arten der Versicherungsbeginne In den Antragsformularen ist ein Leerfeld vorgesehen, in das der Versicherungsbeginn eingetragen werden muss. Gemeint ist damit – nach der bisherigen herrschenden Ansicht – der […]
Wer Geld hat, hat auch Freunde. (Sprichwort) Versicherungsmanager sind vorsichtige, aber wichtige Leute. Mit Kapitalanlagen von über 1480 Milliarden € 1999 zählen sie zu den Großkunden am Kapitalmarkt und betonen […]
Bei der Sachversicherung gilt es zunächst zwischen versicherungstechnischem und allgemeinem Ergebnis zu unterscheiden. Beim versicherungstechnischen Ergebnis werden lediglich die Verwaltungskosten und die Ausgaben für den Schadensausgleich gegen die Prämieneinnahmen verrechnet. […]
a) Gefahrumstandsklauseln • Unfälle durch Geistes- oder Bewusstseinsstörungen. Die AUB 2005 erwähnen in diesem Zusammenhang ausdrücklich Trunkenheit, Schlaganfälle, epileptische Anfälle oder andere Krampfanfälle, die den ganzen Körper ergreifen. Unfälle nach […]
Die Beitragsunterschiede können mehr als 30 Prozent betragen. Das heißt: Sie können auch in der Teilkaskoversicherung auf Dauer Tausende von Euro sparen. Jahresbeiträge der HUK 24 in Euro (Stand 2001) […]
Die vollstationären und teilstationären Leistungen der Krankenhäuser werden nach der Bundespflegesatzverordnung und dem Krankenhausentgeltgesetz vergütet. Krankenhausleistungen umfassen dabei grundsätzlich die allgemeinen Krankenhausleistungen (ärztliche Leistungen, Pflege, Versorgung mit Arznei-, Heil- und […]

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