Begutachtungsverfahren der Pflegeversicherung Immer wenn Sie mit Behörden in Berührung kommen, müssen Sie einige formelle „Spielregeln“ beachten, um Ihre Rechte in vollem Umfang wahrnehmen zu können. Die folgenden Ausführungen gelten für alle Fälle, in denen Sie die Entscheidung einer Behörde für nicht zutreffend halten und hiergegen etwas unternehmen wollen, unabhängig davon, um welche Behörde es […]
Musterrechnung der Ersatzpflege Absender: Ersatzpflegeperson An die Pflegekasse Anschrift Für die von mir durchgeführte Verhinderungspflege des Pflegebedürftigen Name …… Anschrift ……. in der Zeit vom bis berechne ich Ihnen wie vereinbart……. Euro. Ich bitte um Überweisung des Betrags auf mein Konto Nr. Ort, Datum Unterschrift Musterwiderspruch Absender: Antragstellern) An die Krankenkasse Adresse Ort, Datum Widerspruch […]
Kostenübernahme von Hilfsmitteln Als Kostenträger für Hilfsmittel kommen vor allem entweder die Krankenkassen oder die Pflegekassen in Betracht. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für Hilfsmittel, „die im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg der Krankenbehandlung zu sichern oder eine Behinderung auszugleichen (…)“, so steht es im § 33, Abs. 1 SGB V-Krankenversicherung. Die Pflegekassen übernehmen […]
Nächtliche Hilfeleistung Leitsätze: 1. Die in der Pflegeversicherung bei der Feststellung der Pflegebedürftigkeit zu berücksichtigenden Verrichtungen Waschen/Duschen/Baden umfassen auch das Haarewaschen. 2. Eine nächtliche Hilfeleistung liegt dann vor, wenn sie zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr objektiv erforderlich ist, unabhängig davon, ob die Pflegeperson hierfür ihren Nachtschlaf unterbrechen muss oder nicht. 1. Sachverhalt: Ein bettlägeriger […]
Der Umfang der pflegerischen Versorgung Auch hier handelt es sich um eine Frage, die nicht frei von Hintersinn ist, wird doch ergründet, wie oft und wie lange die privaten Hilfspersonen und/oder die Mitarbeiter eines Pflegedienstes Hilfeleistungen erbringen. Im Rahmen der Plausibilität werden diese Angaben mit den übrigen Informationen verglichen. Wenn zum Beispiel die Hilfspersonen die […]
Private Pflegeversicherungen dürfen einmal zugesagte Leistungen nicht widerrufen, nur weil ein Gutachter einen Patienten bei einer Nachuntersuchung für weniger pflegebedürftig hält als ursprünglich angenommen. Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschieden. Die Leistungszusage sei eine verbindliche Willenserklärung, von der die Versicherung sich nicht nachträglich unter dem Vorwand distanzieren könne, sie habe sich geirrt. Die […]
Nächtlicher Hilfebedarf Sachverhalt: Streitig sind die Voraussetzungen der Pflegestufe 3. Das Landessozialgericht (LSG) hat das Vorliegen eines Pflegebedarfs „rund um die Uhr, auch nachts“ mit der Begründung verneint, die unter den Folgen eines Schlaganfalls leidende Klägerin müsse zwischen den um 22.15 Uhr und 5.30 Uhr erfolgenden Umlagerungen nachts sonst nicht gepflegt werden. Bei einem so […]
Widerspruch abgelehnt – was nun, Höherstufungsantrag? Zwei Möglichkeiten bleiben dann noch: 1. Ein erneutes Schreiben, dass der Widerspruch aufrechterhalten wird. In diesem Fall geht das Gutachten an die Schiedsstelle der Pflegeversicherung. Das führt zu einer ziemlichen Verzögerung, die Aussichten sind statistisch nicht zu benennen. Je weiter eine Begutachtung jedoch zurückliegt, desto schlechter werden die Aussichten […]
Angeborene Stoffwechselerkrankung Sachverhalt: Hier ging es darum, ob der Mindestgrad der Pflegebedürftigkeit erreicht wird, der Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung begründet. Die 1981 geborene Klägerin leidet an Phenylketonurie, einer angeborenen Stoffwechselerkrankung. Die Beklagte lehnte die Gewährung von Pflegegeld ab. Das Sozialgericht (SG) hat die Klage abgewiesen, das LSG hat die hiergegen eingelegte Berufung zurückgewiesen. Das […]
Pflege in Behinderteneinrichtung Sachverhalt: Streitig ist die Kürzung des bewilligten Pflegegeldes anlässlich der Beteiligung der beklagten Pflegekasse an den Kosten der vollstationären Unterbringung des Klägers in einer Behinderteneinrichtung in Höhe von 500 € monatlich seit dem 1.7.1996. Dem 1988 geborenen, körperlich und geistig behinderten Kläger war 1995 Pflegegeld nach Pflegestufe 2 bewilligt worden. Mit der […]
Sachverhalt: Die Kläger sind Geschwister (1986 und 1989 geboren). Sie leiden an der angeborenen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie (PKU), die vor allem die Einhaltung einer strengen eiweißarmen Diät erfordert. Die beklagte Pflegekasse lehnte es ab, Pflegegeld nach der Pflegestufe 1 zu gewähren, weil der Pflegeaufwand nicht im Bereich der Grundpflege, sondern nur in der hauswirtschaftlichen Versorgung anfalle. […]
Häusliche Pflege Leistungen der häuslichen Pflege erhalten Pflegebedürftige, die im eigenen Haushalt oder in einem Haushalt, in den sie aufgenommen wurden, gepflegt werden. Die Leistungen der häuslichen Pflege sind jedoch nicht daran gebunden, dass Pflegebedürftige in ihrem Haushalt gepflegt werden. So können zum Beispiel auch Bewohner von Altenwohnheimen und Einrichtungen des betreuten Wohnens die Leistungen […]
Zielkonflikte zwischen den wirtschaftspolitischen Zielen – Magisches Viereck► Magisches Viereck Die Bemühungen des Staates, alle Ziele in einen wirtschaftspolitischen Zustand harmonischer Verträglichkeit […]
Verteilungsrechnen und einfache Verteilung – Kaufmännisches RechnenVerteilungsrechnen Im Rechnungswesen gelangt das Verteilungsrechnen vor allem bei der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung zur Anwendung. […]
Nicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung – obligatorische UnfallversicherungNicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung Sind Sie mit dem Entscheid der Versicherungsgesellschaft nicht […]
VVG Verjährung von Versicherungsansprüche – Wesen der VerjährungVVG Verjährung Im VVG sind die speziellen Verjährungsfristen des § 12 VVG a. F. (2 […]
Versicherungsbeginn und Arten der VersicherungsbeginneVersicherungsbeginn und Arten der Versicherungsbeginne In den Antragsformularen ist ein Leerfeld vorgesehen, in das der […]
Kriterien für Auswahl eine private Krankenversicherungsunternehmen – Tipps und AngeboteHaben Sie eine persönliche Beitrags- und Leistungsübersicht erstellt oder sich anderweitig Angebote eingeholt, so ist […]
Test und Lernkontrollen zu Verteilungsrechnen und einfache Verteilung1 Ein Verlust von 14 790,00 € ist im Verhältnis 7:6:4 auf die Gesellschafter A, […]
Auszug aus dem Gesetz zur sozialen Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit Pflege-Versicherungsgesetz – PflegeVGArtikel 41 Übergangsregelungen für Fristen bei Wahlrechten der Versicherten (1) Personen, die am 1. Januar […]
► Magisches Viereck Die Bemühungen des Staates, alle Ziele in einen wirtschaftspolitischen Zustand harmonischer Verträglichkeit zu bringen, verlangen von der deutschen Regierung ein gleichsam zauberisches (magisches) Geschick. Besonders die im […]
Verteilungsrechnen Im Rechnungswesen gelangt das Verteilungsrechnen vor allem bei der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung zur Anwendung. Aber auch in anderen kaufmännischen Zusammenhängen wird es häufig benötigt, z. B. bei der Gewinnverteilung, […]
Nicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung Sind Sie mit dem Entscheid der Versicherungsgesellschaft nicht einverstanden, können Sie ihn innerhalb der angegebenen Frist mit einer Einsprache anfechten. Dieses Einsprache verfahren […]
VVG Verjährung Im VVG sind die speziellen Verjährungsfristen des § 12 VVG a. F. (2 bzw. 5 Jahre) und auch die Ausschluss- bzw. Klagefrist von 6 Monaten nicht mehr enthalten. […]
Versicherungsbeginn und Arten der Versicherungsbeginne In den Antragsformularen ist ein Leerfeld vorgesehen, in das der Versicherungsbeginn eingetragen werden muss. Gemeint ist damit – nach der bisherigen herrschenden Ansicht – der […]
Die Versicherungssumme der Hausratversicherung müssen Sie selbst bestimmen. Sie muss dem Wiederbeschaffungswert (Neuwert) Ihres Hausrats entsprechen. Bei Schäden wird der Neuwert der zerstörten oder gestohlenen Gegenstände ersetzt. Hausrat ist alles, […]
Die VHB 2005 kennen im Gegensatz zu den VGB 2005 nur die beiden folgenden Sicherheitsvorschriften: Der Versicherungsnehmer hat •alle gesetzlichen, behördlichen oder vereinbarten Sicherheitsvorschriften zu beachten, •in der kalten Jahreszeit […]
I. Erklärungen des Versicherungsnehmers und des Versicherten 1. Verantwortlichkeit für die Angaben im Antrag Die Antragsfragen sind nach bestem Wissen richtig und vollständig beantwortet. Ich weiß, dass die Gesellschaft bei […]
Beim Tod des gesetzlich Versicherten leistet die gesetzliche Rentenversicherung Renten wegen Todes an Witwen bzw. Witwer und an Waisen. a) Witwen- und Witwerrente Rentenberechtigt sind grundsätzlich der überlebende Ehepartner oder […]
Seit dem 1. April 2007 gilt ein neu definierter Versicherungsschutz in der gesetzlichen Krankenversicherung: Die gesetzlichen Krankenkassen müssen bisher Nichtversicherte wieder aufnehmen und dürfen keinem Mitglied mehr kündigen. Die unterschiedlichsten […]

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