Im Gegensatz zur produktorientierten Deckungsbeitragsrechnung sieht das Customer Value Management vor allem den Kunden und die Kundenbeziehung als ursächlich für den Unternehmenserfolg an und richtet wesentliche Teile der unternehmensinternen Erfolgsrechnung am Versicherungskunden (hier synonym für Versicherungsnehmer und das versicherte Risiko stehend) aus. Grundgedanke ist die Vorstellung, einem Versicherungsnehmer einen zumindest theoretisch berechenbaren Kundenwert zuzuordnen, der […]
Die beiden vorangegangenen Abschnitte deuten einige langfristige Trends in der Versicherungswirtschaft an. Inwieweit diese Trends die Geschäftstätigkeit eines einzelnen Versicherungsunternehmens letztlich mitprägen werden, hängt von der Größe, Marktstellung, strategischen Ausrichtung und Unternehmenskultur des Unternehmens ab. Die wichtigsten Trends der jüngeren Vergangenheit, die sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen dürften, sind: • Die zu beobachtende […]
Dritter Bestandteil des Jahresabschlusses neben Bilanz und GuV ist der Anhang, der tiefer gehende Einblicke in die wirtschaftliche Lage des Unternehmens gestattet. Der genaue Inhalt des Anhangs wird in zahlreichen Einzelregelungen des HGB beschrieben. Die wichtigsten Funktionen des Anhangs sind: • Entlastungsfunktion: Durch Verlagerung von Detailinformationen von der Bilanz bzw. GuV in den Anhang werden […]
Ein einfaches Erklärungsmodell für das Zustandekommen von Wettbewerb ist das Five Forces- Modell von Porter, das alle wettbewerbsrelevanten Einflussfaktoren auf fünf grundlegende Ursachen zurückführt. Die Einflussstärke der Five Forces schwankt dabei naturgemäß von Branche zu Branche, grundsätzlich lassen sich jedoch jeder Branche derartige Einflussfaktoren zuordnen. Five Forces-Modell nach Porter Die direkte Rivalität der Unternehmen einer […]
Aus den Unternehmenszielen und dem besonderen Charakter des Versicherungsgeschäftes ergeben sich die charakteristischen Aufgaben des Wirtschaftens im Versicherungsunternehmen. Diese Aufgaben lassen sich grob in einzelwirtschaftliche Aufgaben mit Fokus auf dem Versicherungsunternehmen selbst und gesamtwirtschaftliche Aufgaben mit Auswirkungen auf Gesellschaft und Volkswirtschaft unterteilen. Bei der Erfüllung beider Aufgabengruppen strebt die Unternehmensführung einen Ausgleich zwischen konkurrierenden Interessen […]
Die folgenden Aufgaben sollen dazu anregen, sich eingehender mit einigen typischen Fragestellungen zu beschäftigen, die über den Inhalt der vorherigen Artikel hinausführen. Sie sind daher auch nicht in jedem Falle allein anhand dieser Artikel zu lösen, sondern sollen zur Auseinandersetzung mit weiterführender Literatur motivieren. Folglich gibt es meistens auch nicht „die“ richtige Lösung; die im […]
Die Aufbauorganisation im Versicherungsunternehmen vereinigt allgemeine betriebswirtschaftliche Aufbauelemente mit versicherungsspezifischen Eigenheiten, die sich aus den Erfordernissen des Versicherungsgeschäftes ergeben. Alle im vorangegangenen Abschnitt vorgestellten aufbauorganisatorischen Grundprinzipien finden sich auch in Versicherungsunternehmen, müssen aber an die Anforderungen des Versicherungsgeschäftes angepasst werden, insbesondere an die Unterteilung in einen Außendienst und einen Innendienst. Abgrenzung von Außen- und Innendienststrukturen […]
Der Vertrieb von Versicherungsprodukten wird in der Regel nicht zentral, sondern über dezentral organisierte Vertriebswege abgewickelt. Ein Vertriebsweg (auch Vertriebskanal) fasst dabei ihrem Wesen nach gleichartige Absatzorgane zusammen, die das eigentliche Absatzverfahren vor Ort gestalten. Das einzelne Absatzorgan definiert sich durch ein charakteristisches Bündel aus Produktionsfaktoren sowie durch seine rechtliche und wirtschaftliche Stellung gegenüber Versicherungsunternehmen […]
Die Ziele in Versicherungsunternehmen lassen sich grob in allgemeine betriebswirtschaftliche und versicherungsspezifische Ziele unterteilen, die sich aus dem besonderen Charakter des Versicherungsgeschäftes ergeben. Zu den allgemeinen betriebswirtschaftlichen Zielen gehören die Gewinnerzielung, das Wachstum des Unternehmens und die Unternehmenswertsteigerung, im weiteren Sinne aber auch das Ziel einer langfristigen Unternehmenserhaltung. Das Streben nach einer optimalen Bedarfsdeckung für […]
Unter dem wirtschaftlichen Erfolg (genauer: finanzwirtschaftlichen Erfolg) eines Versicherungsunternehmens soll im Folgenden die Fähigkeit des Unternehmens verstanden werden, seine Gewinnziele zu erreichen. Alle vorgestellten Kennzahlen sind Instrumente zur Messung eines relativen finanzwirtschaftlichen Erfolges, bei dem eine finanzwirtschaftliche Absolutgröße des Erfolges in Relation zur Gesamtgröße des Unternehmens betrachtet wird. Hierdurch sind insbesondere objektive Vergleiche mit anderen […]
Asset-Liability-Management (kurz ALM) ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Strategien und Methoden zur mehr oder minder simultanen Steuerung der Aktiv- und Passivseite einer Bilanz (auch Aktiv-Passiv-Steuerung) und damit des ganzen Unternehmens. Obwohl ALM nicht speziell für die Belange der Versicherungswirtschaft entwickelt worden ist, eignet es sich in besonderer Weise zur Unternehmensführung in Versicherungsunternehmen, da […]
Jahresabschluss im Versicherungsunternehmen Der Jahresabschluss im Versicherungsunternehmen dient hauptsächlich der Erfüllung gesetzlicher Offenlegungspflichten, hat im weiteren Sinne aber auch die Aufgabe einer Erfolgsrechnung. Er richtet sich generell an alle Stakeholder des Versicherungsunternehmens, primär an die Anteilseigner (vor allem, wenn diese direkt am Unternehmenserfolg beteiligt sind wie in Versicherungs-Aktiengesellschaften), die Öffentlichkeit, die Unternehmensführung, die Versicherungsaufsicht und […]
Zielkonflikte zwischen den wirtschaftspolitischen Zielen – Magisches Viereck► Magisches Viereck Die Bemühungen des Staates, alle Ziele in einen wirtschaftspolitischen Zustand harmonischer Verträglichkeit […]
Verteilungsrechnen und einfache Verteilung – Kaufmännisches RechnenVerteilungsrechnen Im Rechnungswesen gelangt das Verteilungsrechnen vor allem bei der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung zur Anwendung. […]
Nicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung – obligatorische UnfallversicherungNicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung Sind Sie mit dem Entscheid der Versicherungsgesellschaft nicht […]
VVG Verjährung von Versicherungsansprüche – Wesen der VerjährungVVG Verjährung Im VVG sind die speziellen Verjährungsfristen des § 12 VVG a. F. (2 […]
Versicherungsbeginn und Arten der VersicherungsbeginneVersicherungsbeginn und Arten der Versicherungsbeginne In den Antragsformularen ist ein Leerfeld vorgesehen, in das der […]
Gesundheitssystem in Norwegen – Administration Service und KostenGesundheitssystem in Norwegen Das Gesundheitssystem Norwegens zählt zu den besten der Welt, weist zugleich allerdings […]
Europäische Währungsunion und der EURO in Deutschland – hilfreiche InformationEURO in Deutschland In Deutschland wird kräftig über die europäische Währungsunion diskutiert. Dabei stehen mögliche […]
Professionelle Pfleger dürfen Schützling nicht beerben – Pflegeversicherung UrteilePflegeversicherung Urteile Wer alte Menschen aufnimmt und gegen Bezahlung betreut, betreibt unabhängig von der Zahl […]
► Magisches Viereck Die Bemühungen des Staates, alle Ziele in einen wirtschaftspolitischen Zustand harmonischer Verträglichkeit zu bringen, verlangen von der deutschen Regierung ein gleichsam zauberisches (magisches) Geschick. Besonders die im […]
Verteilungsrechnen Im Rechnungswesen gelangt das Verteilungsrechnen vor allem bei der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung zur Anwendung. Aber auch in anderen kaufmännischen Zusammenhängen wird es häufig benötigt, z. B. bei der Gewinnverteilung, […]
Nicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung Sind Sie mit dem Entscheid der Versicherungsgesellschaft nicht einverstanden, können Sie ihn innerhalb der angegebenen Frist mit einer Einsprache anfechten. Dieses Einsprache verfahren […]
VVG Verjährung Im VVG sind die speziellen Verjährungsfristen des § 12 VVG a. F. (2 bzw. 5 Jahre) und auch die Ausschluss- bzw. Klagefrist von 6 Monaten nicht mehr enthalten. […]
Versicherungsbeginn und Arten der Versicherungsbeginne In den Antragsformularen ist ein Leerfeld vorgesehen, in das der Versicherungsbeginn eingetragen werden muss. Gemeint ist damit – nach der bisherigen herrschenden Ansicht – der […]
Nahezu alle deutschen Versicherungsvermittler arbeiten für nur eine Gesellschaft. Sie sind so genannte Einfirmenvertreter. Aufgrund von Ausschließlichkeitsverträgen dürfen sie nur für ein einziges Unternehmen Verträge vermitteln. Und sie erhalten kein […]
Die Glasversicherung gehört nach meiner Meinung zu den unwichtigen Versicherungsarten. Sie umfasst die gesamte Mobiliar- und Gebäudeverglasung; Thermopane- und Lärmschutzverglasungen sind ebenfalls mitversichert. Die Frage, die man sich immer wieder […]
Der VR bezieht den Versicherungsvertreter in seine betriebliche Organisation ein, indem er ihn im Außenverhältnis gegenüber dem Kunden/VN regelmäßig damit betraut – Versicherungsverträge zu vermitteln (Vermittlungsvertreter), oder sogar – Versicherungsverträge […]
Die in der Beitragstabelle angegebenen Grundprämien verändern sich • nach oben (für Fahranfänger, bei der Zulassung eines Zweitwagens oder nach Schäden) und • nach unten (bei schadenfreiem Fahren). Heute gibt […]
Fehlerursachen Beispiel: Die Zwischenbilanz weist zur Position Bank einen Betrag von 5 000,00 € aus. Laut Kontoauszug der Bank beträgt das Guthaben jedoch 5400,00 €, was sich als richtig erwiesen […]

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