• Werbung bei 123Versicherung Ratgeber
  • Datenschutz
  • Freunde von uns
  • Impressum
  • Kontakt

Dizzy

  • Startseite
  • Krankenversicherung
    • Arten der Krankenversicherung
    • Beitragskalkulation bei Krankenversicherung
    • Grundlagen der Krankenversicherung
    • Pflegeversicherung
    • Risikoprüfung und Vertragsabschluss
    • Versicherungsfall bei Krankenversicherung
  • Kfz-Versicherung
    • KFZ-Versicherung Vergleich
    • Kfz-Versicherungsarten
    • Kfz-Versicherungsvertrag
    • Umfang des Kfz-Versicherungsschutzes
  • Hausratversicherung
    • Entschädigung und Versicherungsfall
    • Obliegenheitsverletzungen
    • Risikodeckung für privaten Haushalt
    • Versicherungswert und Beitragskalkulation
    • Vorsorgemaßnahmen
    • Wohngebäudeversicherung
  • Lebensversicherung
    • Kapital-Lebensversicherung
    • Risikolebensversicherung
    • Unfallversicherung
  • Haftpflicht
    • Arten der Haftpflichtversicherung
    • Grundlagen der Haftpflichtversicherung
    • Risikodeckung durch Haftpflichtversicherung
    • Schadenersatz bei Haftpflichtversicherung
    • Rechtsschutzversicherung
  • Rentenversicherung
    • Arten der Altersvorsorge
    • Altersvorsorge Vergleich
    • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Tipps
    • Geldanlageberatung
    • Versicherungsvertrag
    • Versicherung Tests
    • Versicherungsunternehmen
    • Reiseversicherung
    • Risiko und Versicherung
    • Schaden und Leistungsmanagement
    • Versicherungsagentur gründen
    • Versicherungswirtschaft

Hilfe beim Gehen, Wartezeiten beim Krankengymnasten – Pflegeversicherung Urteile

Wartezeiten beim Krankengymnasten
nächtliche Beruhigungsmaßnahmen, pauschalierter hauswirtschaftlicher Pflegemehrbedarf
Sachverhalt: Streitig ist die Einstufung der Klägerin in die Pflegestufe 3 in der Zeit vom 1.4.1995 bis zum 3.11.1997. Für die Folgezeit ist diese Pflegestufe von der Beklagten anerkannt. Die Klägerin ist im Mai 1991 geboren und leidet seit ihrer Geburt unter geistigen und körperlichen Entwicklungsstörungen. Während die Klage abgewiesen wurde, hatte die Klägerin mit der Berufung Erfolg. Nach den Feststellungen des Landessozialgerichts (LSG) ist der Zustand der Klägerin dadurch bestimmt, dass sie nicht kommunizieren, selbstständig essen, sich sauberhalten und anziehen kann. Sie kann Gefahren nicht einschätzen, geht nicht zielgerichtet und nur unsicher. Das LSG hat den Zeitaufwand allein für die Hilfe beim Gehen auf täglich mindestens 60 Minuten geschätzt. Nächtlichen Hilfebedarf hat es darin gesehen, dass die Klägerin wegen Unruhe und Umtriebigkeit regelmäßig von ihrer Mutter beruhigt werden muss.

Insgesamt ermittelte das LSG einen Pflegemehrbedarf im Vergleich zu einem gesunden gleichaltrigen Kind im Bereich der Grundpflege von 287 bis 330 Minuten täglich und im Bereich der hauswirtschaftlichen Versorgung von mindestens 60 Minuten täglich vor allem dadurch, dass vermehrter Wäscheanfall gegeben ist. Mit der Revision erhebt die Beklagte die Rüge der fehlerhaften Sachverhaltsaufklärung, des Verstoßes gegen Beweisgrundsätze bei der Ermittlung des tatsächlichen Pflegeaufwands und die Verletzung materiellen Rechts: Das LSG habe insbesondere den Zeitaufwand für die Hilfe beim Gehen nur auf im Zusammenhang mit sonstigen Verrichtungen stehende Bewegungen beschränken müssen. Die nächtlichen Beruhigungsmaßnahmen der Mutter könnten nicht als Pflegeleistungen berücksichtigt werden.

Entscheidung:
Auf die Revision der Beklagten wurde das Berufungsurteil aufgehoben und die Sache an das LSG zurückverwiesen. Der Pflegebedarf im Bereich der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung ist nicht rechtsfehlerfrei ermittelt worden. Die Hilfe beim Gehen kann nur im Zusammenhang mit den sonstigen notwendigen Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens berücksichtigt werden. Die Wartezeiten beim Krankengymnasten sind hingegen als Hilfe beim Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung einzubeziehen. Die Art der nächtlichen Beruhigungsmaßnahmen ist näher festzustellen, weil nur Hilfen beim (erneuten) Zu-Bett-Gehen berücksichtigt werden können. Der hauswirtschaftliche Pflegemehrbedarf darf nicht pauschal mit 60 Minuten zugrunde gelegt werden. (Bundessozialgericht, 29.04.1999 / SG Wiesbaden – S 2 P 1098/95 / Hessisches LSG – I 14 P 1335/96 – B 3 P 7/98 R)

Dez 14, 2017gesundhe-admin
Bei Angstneurosen kein Pflegegeld für bloße Anwesenheit - Pflegeversicherung UrteileNächtlicher Hilfebedarf, Windelversorgung bei Harninkontinenz - Pflegeversicherung Urteile
  Weitere Artikel  
 
Kündigungsmöglichkeiten in der privaten Pflegepflichtversicherung
 
Grundbegriffe der Kosten- und Leistungsrechnung bei Versicherungsagenturen Teil I
 
Jahresabschluss im Versicherungsunternehmen – Gewinn- und Verlustrechnung
Eheringe gehämmert matt Eheringe gehämmert matt
Klappbarer Gartentisch mit Holzbank
 empfohlen 
  • Zielkonflikte zwischen den wirtschaftspolitischen Zielen – Magisches Viereck

    ► Magisches Viereck Die Bemühungen des Staates, alle Ziele in einen wirtschaftspolitischen Zustand harmonischer Verträglichkeit zu bringen, verlangen von der deutschen Regierung ein gleichsam zauberisches (magisches) Geschick. Besonders die im […]

    Mai 8, 2016gesundhe-admin
  • Verteilungsrechnen und einfache Verteilung – Kaufmännisches Rechnen

    Verteilungsrechnen Im Rechnungswesen gelangt das Verteilungsrechnen vor allem bei der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung zur Anwendung. Aber auch in anderen kaufmännischen Zusammenhängen wird es häufig benötigt, z. B. bei der Gewinnverteilung, […]

    Mai 1, 2016gesundhe-admin
  • Nicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung – obligatorische Unfallversicherung

    Nicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung Sind Sie mit dem Entscheid der Versicherungsgesellschaft nicht einverstanden, können Sie ihn innerhalb der angegebenen Frist mit einer Einsprache anfechten. Dieses Einsprache verfahren […]

    Jan 4, 2016gesundhe-admin
  • VVG Verjährung von Versicherungsansprüche – Wesen der Verjährung

    VVG Verjährung Im VVG sind die speziellen Verjährungsfristen des § 12 VVG a. F. (2 bzw. 5 Jahre) und auch die Ausschluss- bzw. Klagefrist von 6 Monaten nicht mehr enthalten. […]

    Jun 2, 2015gesundhe-admin
  • Versicherungsbeginn und Arten der Versicherungsbeginne

    Versicherungsbeginn und Arten der Versicherungsbeginne In den Antragsformularen ist ein Leerfeld vorgesehen, in das der Versicherungsbeginn eingetragen werden muss. Gemeint ist damit – nach der bisherigen herrschenden Ansicht – der […]

    Mai 28, 2015gesundhe-admin
  • Grundbegriffe der Kosten- und Leistungsrechnung bei Versicherungsagenturen Teil II

    Grundbegriffe der Kosten- und Leistungsrechnung bei Versicherungsagenturen Teil I Abgrenzung zwischen Einnahme, Ertrag und Leistung bzw. Erlös ► Definitionen Einnahmen sind sämtliche baren und unbaren Geldzuflüsse in einer Wirtschaftsperiode (Geschäftsjahr). […]

    Mai 11, 2016gesundhe-admin
  • Kapital-Lebensversicherung, Bestandsaufnahme und Zusatzversicherungen – detailliertere Information

    Bestandsaufnahme Lebensversicherungen, Familienversorgung und eine Absicherung für den Fall der Invalidität könnten so einfach sein und dieser Teil unserer Versicherungsratgeber könnte hier enden, wenn da nicht die Kapitalgier der Versicherungsgesellschaften […]

    Jul 24, 2016gesundhe-admin
  • Altersvorsorge und die richtige Strategie damit – Vergleich und Angebote Teil I

    Top-Priorität schon in jungen Jahren Die private Altersvorsorge ist unverzichtbar und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Denn die staatliche Rente wird in den kommenden Jahrzehnten deutlich reduziert werden. Beginnen Sie mit […]

    Mrz 14, 2016gesundhe-admin
  • Die 3 besten Kartenspiele zum Online Spielen

    Die 3 besten Kartenspiele zum Online Spielen Heutzutage ist der Besuch einer öffentlichen Spielbank nicht mehr erforderlich, um sein Glück beim Spiel zu versuchen. Unzählige Online Glücksspiele offerieren Glücksspiele jeder […]

    Jan 18, 2020gesundhe-admin
  • Versicherungen rund ums Haus – Hausratversicherung in Deutschland Teil I

    Wer einen eigenen Haushalt hat und nicht auf Apfelsinenkisten wohnt, braucht in der Regel eine Hausratversicherung. Über eine Million Einbruchsdelikte werden Jahr für Jahr registriert. Was gehört eigentlich zum Hausrat? […]

    Jul 27, 2017gesundhe-admin

Helfen Sie 123versicherung

 Neueste Beiträge 
  • Unfall im Straßenverkehr: Darauf müssen Autofahrer achten
  • Versicherungsbranche 2025 – Wandel, Herausforderungen und Chancen für die Zukunft
  • Versicherungstrends 2025 – Digitalisierung, KI & Marktveränderungen im Fokus
2017 © 123 Versicherung
Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.AkzeptierenErfahren Sie mehr