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Irreführende Werbung zu Altersvorsorgeverträgen in Deutschland – hilfreiche Information

Durch die Rentenreform und die Riester-Rente wurde den Versicherungsgesellschaften und ihren Vermittlern im Frühjahr 2001 ein riesiges Geschäftsfeld geöffnet: Alle sozialversicherungspflichtigen Bundesbürger können und werden größtenteils wohl auch in den Jahren 2001 und 2002 so genannte Altersvorsorgeverträge abschließen, in die sie auf Dauer – mit staatlicher Förderung – Hunderte von Milliarden Euro einzahlen werden. Nun ist Altersvorsorge überhaupt kein Versicherungs-, sondern ein Geldanlageproblem. Aber die Versicherungsbranche kann als Sparvertrag die private Rentenversicherung anbieten. Die Altersvorsorgeverträge von Fondsgesellschaften, die eine direkte Geldanlage in Aktienfonds offerieren, und Renten im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung werden wohl die besseren Angebote sein. Sie sind aber im Jahre 2001 noch nicht auf dem Markt.

Um nun den Banken und Fonds zuvorzukommen, haben viele Versicherungsunternehmen, Vermittler und Drückerkolonnen schon im Frühjahr 2001 geworben – wie z.B. die Provinzial Kiel im Juni 2001: Höchste Zeit, selbst vorzusorgen … Unsere Prämien Rente sichert Ihnen die staatliche Förderung – beides unwahr! Die staatliche Förderung von Verträgen zur privaten Altersvorsorge (Spar- oder Fondssparplan, Versicherung) erfolgt erst im Jahre 2003 für Einzahlungen im Jahre 2002. Um die staatliche Förderung eines so genannten Altersvorsorgevertrages zu erreichen, können also noch im Dezember 2002 Verträge abgeschlossen und die entsprechenden Beiträge eingezahlt werden. Gefördert werden außerdem nur solche Verträge, die von einer Behörde geprüft worden sind und ein Zertifikat erhalten haben, dass sie die gesetzlichen Voraussetzungen für die staatliche Förderung erfüllen. Vorher angebotene Verträge können noch gar kein Zertifikat vorweisen, also auch nicht die staatliche Förderung sichern.

Wer hier auf irreführende Werbeaussagen reingefallen ist, sollte sich man den Bund der Versicherten (BdV) wenden, der Informationen entwickelt hat, wie man aus solchen Verträgen wieder raus kommt, wenn sie als Versicherungen abgeschlossen wurden. Der BdV hat zum Thema Schnell wieder raus aus unsinnigen Lebens- und Rentenversicherungen zur Altersvorsorge zusammen mit der Verbraucherzentrale Hessen eine spezielle Broschüre entwickelt (zu bestellen unter Tel. 0 41 93/9 42 22).

Der Bund der Versicherten schrieb im Mai 2001 in seiner Mitgliederzeitung BdV-INFO unter der Überschrift Eine Branche im Riester- Renten-Wahn:
Es ist wie zu Zeiten des Wilden Ostens nach dem Mauerfall: Die einen kaufen sich Vertriebswege – wie die Allianz damals die Staatliche Versicherung der DDR und jetzt die Dresdner Bank gekauft hat. Die anderen Unternehmen und Drückerkolonnen tun so, als wenn sie Mitarbeiter suchen. Tatsächlich suchen sie aber nur Personen, die ihnen Freunde, Bekannte und Verwandte zum Abschluss von Riester-Altersvorsorgeverträgen ausliefern. Nach diesem Strohfeuer-Geschäft, das nur über zwei Jahre laufen wird, werden die Angeworbenen wieder fallen gelassen – ohne Rück-sicht auf deren persönliches Schicksal.

Ostdeutsche, die nach dem Mauerfall in ähnlicher Weise ein paar Monate für westdeutsche Kloppertruppen Türöffner bei ihren Freunden, Bekannten und Verwandten gespielt hatten, berichteten damals dem BdV, dass sie sich wegen ihrer Hilfe beim legalen Betrugt, den die Ostdeutschen – nach gigantischen Verlusten – sehr bald erkannt hatten, nicht mehr auf die Straße trauten, dass sie Freundes- und Bekanntenkreise verloren hätten.

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