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Reform der Pflegepflichtversicherung richtig verstehen

Die Leistungen der Pflegepflichtversicherung sind seit 1995 in der Höhe unverändert. Sie unterliegen daher einem schleichenden Wertverfall und müssen angepasst werden. Die Reform der Pflegeversicherung soll den Grundsatz ambulant vor stationär stärken. Die finanziellen Leistungen werden wie folgt ausgestaltet:
• Die ambulanten Sachleistungsbeträge werden bis 2012 stufenweise wie folgt
angehoben:

PflegestufeBisher €200820102012
Stufe I384,00 €420,00 €450,00 € 450,00 €
Stufe II921,00 €980,00 €1 040,00 €1 100,00 €
Stufe III1 432,00 €1 470,00 €1 510,00 €1 550,00 €

• Das Pflegegeld wird bis 2012 wie folgt angehoben

 

PflegestufeBisher €200820102012
Stufe I205,00 €215,00 €225,00 €235,00 €
Stufe II410,00 €420,00 €430,00 €440,00 €
Stufe III665,00 €675,00 €685,00 €700,00 €

• Die stationären Sachleistungsbeiträge der Stufen I und II bleiben zunächst
unverändert. Die Stufe III und die Stufe III in Härtefällen werden bis 2012 stufenweise
wie folgt verändert:

 

PflegestufeBisher €200820102012
Stufe III1 432,00 €1 470,00 €1 510,00 €1 550,00 €
Stufe III Härtefall1 688,00 €1 750,00 €1 825,00 €1 918,00 €

• Anhebung des allgemeinen Beitragssatzes um 0,25 % ab 1. Juli 2008
Zur Abdeckung der bestehenden leichten Unterdeckung der laufenden Ausgaben in der Pflegeversicherung und zur Finanzierung der oben beschriebenen Leistungsverbesserungen soll der Beitragssatz ab 1. Juli 2008 auf 1,95 % steigen.

Jul 17, 2015gesundhe-admin
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