• Werbung bei 123Versicherung Ratgeber
  • Datenschutz
  • Freunde von uns
  • Impressum
  • Kontakt

Dizzy

  • Startseite
  • Krankenversicherung
    • Arten der Krankenversicherung
    • Beitragskalkulation bei Krankenversicherung
    • Grundlagen der Krankenversicherung
    • Pflegeversicherung
    • Risikoprüfung und Vertragsabschluss
    • Versicherungsfall bei Krankenversicherung
  • Kfz-Versicherung
    • KFZ-Versicherung Vergleich
    • Kfz-Versicherungsarten
    • Kfz-Versicherungsvertrag
    • Umfang des Kfz-Versicherungsschutzes
  • Hausratversicherung
    • Entschädigung und Versicherungsfall
    • Obliegenheitsverletzungen
    • Risikodeckung für privaten Haushalt
    • Versicherungswert und Beitragskalkulation
    • Vorsorgemaßnahmen
    • Wohngebäudeversicherung
  • Lebensversicherung
    • Kapital-Lebensversicherung
    • Risikolebensversicherung
    • Unfallversicherung
  • Haftpflicht
    • Arten der Haftpflichtversicherung
    • Grundlagen der Haftpflichtversicherung
    • Risikodeckung durch Haftpflichtversicherung
    • Schadenersatz bei Haftpflichtversicherung
    • Rechtsschutzversicherung
  • Rentenversicherung
    • Arten der Altersvorsorge
    • Altersvorsorge Vergleich
    • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Tipps
    • Geldanlageberatung
    • Versicherungsvertrag
    • Versicherung Tests
    • Versicherungsunternehmen
    • Reiseversicherung
    • Risiko und Versicherung
    • Schaden und Leistungsmanagement
    • Versicherungsagentur gründen
    • Versicherungswirtschaft

Versicherungsbilanzen, die Kunst der Verschleierung – detailliertere Information

Diejenigen Ausreden, in denen gesagt wird, warum die AG keine Steuern bezahlen kann, werden in einer sogenannten Bilanz zusammengestellt. (Kurt Tucholsky)

Die Bilanz, heißt es, sei eine Art Jahreszeugnis der Manager. Das ist durchaus richtig, nur interessiert es den gewöhnlichen Zeitgenossen nicht besonders, wie der Herr Schrempp von Daimler oder der Herr Breuer von der Deutschen Bank dieses Jahr bestanden haben. Den Versicherungskunden dagegen sollte durchaus interessieren, was der Herr Schulte-Noelle von der Allianz oder der Herr Kleyboldt von der Colonia im vergangenen Jahr an Leistung gezeigt haben. Denn in der Bilanz findet er nicht nur die Prämieneinnahmen, sondern vor allem die Höhe der Kapitalanlagen, des Deckungsstocks in der Lebensversicherung oder der Alterungsrückstellungen in der Krankenversicherung. Und diese Größe entscheidet über die künftige Politik seines Unternehmens oder gibt Hinweise auf die Solidität der Gesellschaft. Auf Anfrage müssen daher alle Versicherungen die Geschäftsberichte an ihre Versicherten verschicken. Doch vor mögliche Erkenntnisse haben die Gesetzgeber erst einmal harte Arbeit gestellt: die Bilanzvorschriften. Deren Steigerung sind dann die Vorschriften für Versicherungsbilanzen. Das Lesen einer Versicherungsbilanz gilt als eine der schwierigsten Künste des Metiers der Wirtschaftsjournalisten. Aber auch sie ist erlernbar. Beginnen wir von vorne, am Beispiel einer Bilanz. Wenn wir sie ansehen, sehen wir zwei große Spalten, die unter dem Strich die gleiche Summe haben. Eine Bilanz ist immer ausgeglichen. Als Puffer muss notfalls der Verlust herhalten. Auf der linken Seite der Bilanz stehen die Aktiva, also das Vermögen des Betriebes. Auf der rechten Seite finden sich die Passiva, also das gesamte dem Betrieb zur Verfügung stehende Kapital unter Angabe der Herkunft, auch Forderungen genannt.

Aktiva. Mit der in Industriebilanzen üblichen Betrachtung von Anlage- und Umlaufvermögen kommt man nicht weit. Denn die Versicherer produzieren lediglich eine unsichtbare Ware, und dafür brauchen sie nicht viel: nur ein Büro und ein Bankkonto. Das Anlagevermögen, also Grundstücke, Gebäude oder sonstiges zum dauernden Gebrauch bestimmtes Vermögen wie Maschinen und Werkzeuge, fällt ebenso weg wie ein Umlaufvermögen, also die nicht zum dauerhaften Gebrauch bestimmten, sondern zur Weiterveräußerung oder finanziellen Abwicklung dienenden Güter. Bei Versicherungen ist alles ganz anders: Das Grundstückskonto sagt nichts darüber aus, wie weit die Objekte über den Deckungsstock gebunden sind, also den Lebensversicherten gehören. Die Büroeinrichtungen sind meist abgeschrieben, tauchen also nicht auf. Das Beteiligungskonto, das noch am meisten Anlagecharakter hat, steht fast immer nur mit den Anschaffungswerten zu Buche, die längst passe sind.

Passiva. Die Besonderheit einer Versicherungsbilanz ist, dass der größte Teil des Kapitals durch Beiträge der Versicherten aufgebracht wird und zur Erfüllung der Verbindlichkeiten aus den Versicherungsverträgen zur Verfügung stehen muss. Daher ist der größte Teilbetrag auf der Passivseite die versicherungstechnische Rückstellung. Sie stammt aus den Beiträgen der Versicherten, ist also Fremdkapital. Das Eigenkapital der Versicherungen umfasst dagegen Grundkapital, gesetzliche Rücklagen, freie Rücklagen, Gewinnvortrag und Rückstellungen für Versorgungsverpflichtungen (Pensionskasse für die Angestellten). Im Grunde kann der Außenstehende aus der Versicherungsbilanz nur die Passiva ablesen. Auf der Aktivseite braucht das Unternehmen nur zu enthüllen, was es will. Eine gründliche Analyse kann lediglich der Vergleich mehrerer Unternehmensjahre und der Vergleich mit der Branche bringen. Eine gewisse Richtgröße für die Aktiva sind die in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausgewiesenen Vermögenserträge. Sie erlauben durch Umrechnung einen Rückschluss auf die ihnen zugrundeliegenden Quellenwerte. Kursgewinne – realisierte und vor allem nur buchmäßige – sind zuvor allerdings auszuschließen.

Okt 11, 2016gesundhe-admin
Die Kraftfahrzeugversicherung, Pflicht und Kasko - notwendig oder überflüssigVermischtes und kuriose Versicherungen für Mensch und Tier - notwendig oder überflüssig
  Weitere Artikel  
 
Versicherungsbetrug, ein unschönes Versicherungsartikel – Tipps beim Umgang mit Versicherten
 
Einflussnahme auf Rechtsprechung, Aufsicht und Medien – Versicherungswesen in Deutschland
 
Beste Helfer der Branche und eine hauseigene Wissenschaft – Versicherungswesen in Deutschland
Eheringe gehämmert matt Eheringe gehämmert matt
Klappbarer Gartentisch mit Holzbank
 empfohlen 
  • Zielkonflikte zwischen den wirtschaftspolitischen Zielen – Magisches Viereck

    ► Magisches Viereck Die Bemühungen des Staates, alle Ziele in einen wirtschaftspolitischen Zustand harmonischer Verträglichkeit zu bringen, verlangen von der deutschen Regierung ein gleichsam zauberisches (magisches) Geschick. Besonders die im […]

    Mai 8, 2016gesundhe-admin
  • Verteilungsrechnen und einfache Verteilung – Kaufmännisches Rechnen

    Verteilungsrechnen Im Rechnungswesen gelangt das Verteilungsrechnen vor allem bei der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung zur Anwendung. Aber auch in anderen kaufmännischen Zusammenhängen wird es häufig benötigt, z. B. bei der Gewinnverteilung, […]

    Mai 1, 2016gesundhe-admin
  • Nicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung – obligatorische Unfallversicherung

    Nicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung Sind Sie mit dem Entscheid der Versicherungsgesellschaft nicht einverstanden, können Sie ihn innerhalb der angegebenen Frist mit einer Einsprache anfechten. Dieses Einsprache verfahren […]

    Jan 4, 2016gesundhe-admin
  • VVG Verjährung von Versicherungsansprüche – Wesen der Verjährung

    VVG Verjährung Im VVG sind die speziellen Verjährungsfristen des § 12 VVG a. F. (2 bzw. 5 Jahre) und auch die Ausschluss- bzw. Klagefrist von 6 Monaten nicht mehr enthalten. […]

    Jun 2, 2015gesundhe-admin
  • Versicherungsbeginn und Arten der Versicherungsbeginne

    Versicherungsbeginn und Arten der Versicherungsbeginne In den Antragsformularen ist ein Leerfeld vorgesehen, in das der Versicherungsbeginn eingetragen werden muss. Gemeint ist damit – nach der bisherigen herrschenden Ansicht – der […]

    Mai 28, 2015gesundhe-admin
  • Test und Lernkotrolle zum Risk Managment, Gefahren und wirtschaftliche Folgen

    Gefahren und wirtschaftliche Folgen 1 Grenzen Sie die Begriffe Gefahr und Risiko an einem selbst gewählten Beispiel voneinander ab. 2 a) Was versteht man im Sprachgebrauch der Versicherungen unter Risiko und Schaden? […]

    Dez 9, 2015gesundhe-admin
  • Regress gegen den Versicherungsnehmer oder mitversicherte Personen in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung

    Ist der VR im Innenverhältnis leistungsfrei, kann er zum Rückgriff berechtigt sein, soweit eine Leistung an den geschädigten Dritten erbracht werden musste. – Regress im Zusammenhang mit dem Verstoß gegen […]

    Nov 7, 2015gesundhe-admin
  • Test und Lernsituationenn zu Mitwirkung und Mitbestimmung der Arbeitnehmer

    1 In Ihrer Generalagentur mit 44 Mitarbeitern, davon 5 Auszubildende (ein 17-jähriger, eine 19-jährige, zwei 23-jährige und ein 24-jähriger), werden demnächst Betriebsratswahlen durchgeführt. Alle Mitarbeiter (außer dem 17- und der […]

    Feb 9, 2016gesundhe-admin
  • Externe Controllinginstrumente für Versicherungsagenturen – hilfreiche Information

    Ergebnisrechnung Beispiel: *Den selbstständigen Versicherungskaufleuten wird durch die DATEV, eine Datenverarbeitungsorganisation der steuerberatenden Berufe, eine Ergebnisrechnung zur Verfügung gestellt, wenn sie ihre Finanzbuchhaltung über einen Steuerberater abwickeln. Mit der Ergebnisrechnung […]

    Apr 30, 2016gesundhe-admin
  • Überschussverteilung in der Lebensversicherung – Vorteile

    Vorbemerkung: Die VN haben einen Rechtsanspruch auf die Rückgewährung der zu viel erhobenen Beitragsteile. Regelmäßig sind zu den verschiedenen Formen der Lebensversicherung die Grundsätze und Maßstäbe für die Überschussbeteiligung in […]

    Jun 24, 2015gesundhe-admin

Helfen Sie 123versicherung

 Neueste Beiträge 
  • Unfall im Straßenverkehr: Darauf müssen Autofahrer achten
  • Versicherungsbranche 2025 – Wandel, Herausforderungen und Chancen für die Zukunft
  • Versicherungstrends 2025 – Digitalisierung, KI & Marktveränderungen im Fokus
2017 © 123 Versicherung
Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.AkzeptierenErfahren Sie mehr