Die statische Aufbauorganisation beschreibt die innere Struktur eines Unternehmens, die dynamische Ablauforganisation die darin stattfindenden Prozesse. Zusammengenommen definieren beide Begriffe die Organisation eines Unternehmens, also die Art und Weise, wie die einzelnen Unternehmensteile zueinander stehen und miteinander interagieren. Der spezifische Charakter des Versicherungsgeschäftes hat naturgemäß weitreichende Auswirkungen auf den Aufbau und die im Unternehmen ablaufenden […]
Rechnungslegung als betriebswirtschaftlicher Begriff umfasst die Gesamtheit aller Aktivitäten im Umfeld der Dokumentation betrieblicher Abläufe für externe oder interne Zwecke. Organisatorisch ist die Rechnungslegung im Rechnungswesen angesiedelt, das alle relevanten betriebswirtschaftlichen Aktivitäten im Unternehmen erfasst, verdichtet und in regelmäßigen Zeitabständen unterschiedlichen Stakeholdern zugänglich macht. Dies geschieht hauptsächlich im Rahmen des Jahresabschlusses, dessen Struktur durch zahlreiche […]
Strukturvertriebe Strukturvertriebe sind reine Vertriebsgesellschaften, die entweder rechtlich und wirtschaftlich selbstständig oder als Tochterunternehmen eines Versicherungskonzerns/-unternehmens organisiert sind. Die konkreten Erscheinungsformen dieser Absatzorgane sind recht vielfältig, gemeinsam ist allen Ausprägungen lediglich ein tiefer hierarchischer Aufbau mit bis zu sechs Hierarchieebenen, die allesamt über ein Provisionssystem gesteuert werden. Hauptakteur in dieser Führungsstruktur ist der Akquisiteur auf […]
Neben den Unternehmensabschlüssen kommt in der Versicherungswirtschaft auch den Jahresabschlüssen von Versicherungskonzernen (Konzernabschlüsse) eine wachsende Bedeutung zu. Unter einem Konzernabschluss ist ein konsolidierter Jahresabschluss im Sinne von diesem Versicherung-Artikel zu verstehen, der die Einzelabschlüsse aller Konzern unternehmen zusammenfasst und damit ein realistisches Gesamtbild der wirtschaftlichen Lage des Konzerns liefert. Die Hauptursachen für die wachsende Bedeutung […]
Gruppen von Absatzorganen, die sich in einer Vielzahl struktureller Eigenschaften weitgehend ähneln, bilden in der Versicherungswirtschaft einen Vertriebsweg. Eine entscheidende strategische Aufgabe der Unternehmensführung im Versicherungsunternehmen besteht in der Definition eines geeigneten Vertriebswege-Mix, mit dem das Unternehmen an seine Zielgruppe(n) herantritt. Im einfachsten Fall besteht dieser Vertriebswege-Mix aus einem einzigen Vertriebs weg, die Regel ist […]
Zwischen den Extremfällen völlig unabhängig voneinander agierender Versicherungsunternehmen einerseits und dem Versicherungskonzern andererseits existiert ein breites Spektrum an Möglichkeiten gemeinsamer wirtschaftlicher Aktivitäten von Versicherungsunternehmen, bei denen die einzelnen Unternehmen mehr oder weniger enge vertragliche Beziehungen unterhalten. Hierzu gehören Kartelle, Versicherungsgruppen, Kooperationen und Versicherungspools. • Kartelle zielen darauf ab, das Marktverhalten der beteiligten Unternehmen in Einzelfragen […]
Trotz der in diesem Versicherung-Artikel genannten Konkurrenzsituation zwischen den Anbietern von Finanzdienstleistungen suchen diese Unternehmen häufig die Zusammenarbeit in Form von branchenübergreifenden Finanzdienstleistungskonzernen Ein Finanzdienstleistungskonzern ist dabei definiert als ein Konzern, der mindestens zwei der vier klassischen Formen von Finanzdienstleistungen unter einheitlicher Führung zusammenfasst. Finden sich alle vier Formen von Finanzdienstleistungen unter einem Konzerndach, spricht […]
Beabsichtigt ein ausländisches Versicherungsunternehmen den Betrieb von Versicherungsgeschäften auf dem deutschen Markt, stehen ihm hierfür generell drei Wege offen: die Gründung eines abhängigen Tochterunternehmens, der freie Dienstleistungsverkehr und der Vertrieb von Versicherungsprodukten über Niederlassungen. Die Gründung eines Tochterunternehmens nach deutschem Recht gemäß § 1 VAG schafft letztlich eine gewöhnliche Versicherungs-Aktiengesellschaft mit ausländischem Alleinaktionär. Alternativ kann […]
Die in unserem Versicherung-Ratgeber vorgestellten Solvabilitätsvorgaben gehen auf EU-Richtlinien zurück, die nach mehrjährigen Beratungen im Jahre 2002 veröffentlicht und seither in nationales Recht umgesetzt worden sind (Solvency I). Die wirtschaftlichen Entwicklungen seit der Jahrtausendwende legten jedoch schon vor der endgültigen Verabschiedung von Solvency I eine Fortsetzung dieses Projekts nahe (Solvency II). Kernpunkt ist, wie schon […]
Die Rechtsform eines Unternehmens bildet den rechtlichen Rahmen, in dem das Unternehmen und seine Organe organisiert sind. Sie wird bei der Gründung eines Unternehmens von den Unternehmensträgern festgelegt, kann sich im Laufe der Zeit aber auch ändern, zum Beispiel im Zuge von Unternehmenszusammenschlüssen oder etwa infolge einer Rechtsformumwandlung, die meist aus organisatorischen und wirtschaftlichen Gründen […]
Die Solvabilität eines Versicherungsunternehmens beschreibt die Eigenmittelausstattung und wird im Rahmen der Versicherungsaufsicht überwacht. Hintergrund ist die Forderung, dass ein Versicherungsunternehmen in regelmäßigen Zeitabständen einen Nachweis darüber führen soll, dass es voraussichtlich in der Lage sein wird, seinen künftigen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen (Sicherstellung der Solvenz, das heißt der Zahlungsfähigkeit). Der Solvabilitätsgedanke stellt grundsätzlich einen zentralen […]
Der Gesetzgeber beschränkt den Betrieb von Versicherungsgeschäften auf drei Rechtsformen: Versicherungs-Aktiengesellschaften, Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit (VVaG) und öffentlich-rechtliche Versicherungsunternehmen (§§7(1) und 120(1) VAG). Hintergrund ist die Tatsache, dass andere gängige Rechtsformen wie eingetragene Genossenschaften (e.G.) oder Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) den Versicherungsnehmern aus Sicht des Gesetzgebers nicht genügend Schutz bieten können (Schutztheorie der Versicherungsaufsicht). Lediglich […]
Zielkonflikte zwischen den wirtschaftspolitischen Zielen – Magisches Viereck► Magisches Viereck Die Bemühungen des Staates, alle Ziele in einen wirtschaftspolitischen Zustand harmonischer Verträglichkeit […]
Verteilungsrechnen und einfache Verteilung – Kaufmännisches RechnenVerteilungsrechnen Im Rechnungswesen gelangt das Verteilungsrechnen vor allem bei der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung zur Anwendung. […]
Nicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung – obligatorische UnfallversicherungNicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung Sind Sie mit dem Entscheid der Versicherungsgesellschaft nicht […]
VVG Verjährung von Versicherungsansprüche – Wesen der VerjährungVVG Verjährung Im VVG sind die speziellen Verjährungsfristen des § 12 VVG a. F. (2 […]
Versicherungsbeginn und Arten der VersicherungsbeginneVersicherungsbeginn und Arten der Versicherungsbeginne In den Antragsformularen ist ein Leerfeld vorgesehen, in das der […]
Buchung von Bestandsveränderungen – Technik der Buchführung bei AgenturenEinfache Buchungssätze Für Vergleichszwecke werden nachstehend die Geschäftsfälle gebucht, die auch bei der Betrachtung der […]
Allgemeine Unfallversicherungs-Bedingungen, AUB 2000 Teil II – empfehlenswerte InformationBei der progressiven Invaliditätsstaffel U 500 – Für den 25 Prozent nicht übersteigenden Teil des […]
Allgemeine Versicherungsbedingungen, AVB für die Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherung – Teil VI§ 12 Aufrechnung Der Versicherungsnehmer kann gegen Forderungen des Versicherers nur aufrechnen, soweit die Gegenforderung […]
► Magisches Viereck Die Bemühungen des Staates, alle Ziele in einen wirtschaftspolitischen Zustand harmonischer Verträglichkeit zu bringen, verlangen von der deutschen Regierung ein gleichsam zauberisches (magisches) Geschick. Besonders die im […]
Verteilungsrechnen Im Rechnungswesen gelangt das Verteilungsrechnen vor allem bei der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung zur Anwendung. Aber auch in anderen kaufmännischen Zusammenhängen wird es häufig benötigt, z. B. bei der Gewinnverteilung, […]
Nicht einverstanden mit dem Entscheid der Versicherung Sind Sie mit dem Entscheid der Versicherungsgesellschaft nicht einverstanden, können Sie ihn innerhalb der angegebenen Frist mit einer Einsprache anfechten. Dieses Einsprache verfahren […]
VVG Verjährung Im VVG sind die speziellen Verjährungsfristen des § 12 VVG a. F. (2 bzw. 5 Jahre) und auch die Ausschluss- bzw. Klagefrist von 6 Monaten nicht mehr enthalten. […]
Versicherungsbeginn und Arten der Versicherungsbeginne In den Antragsformularen ist ein Leerfeld vorgesehen, in das der Versicherungsbeginn eingetragen werden muss. Gemeint ist damit – nach der bisherigen herrschenden Ansicht – der […]
Wenn Sie sich sicher sind, dass die Voraussetzungen für Pflegestufe 1 vorliegen (möglichst nach genauer Dokumentation), und Sie bei der Pflegeversicherung Pflegeleistungen beantragt haben, wird diese den Medizinischen Dienst (MD) […]
Die Versicherungswirtschaft in Deutschland unterliegt einer relativ strengen staatlichen Versicherungsaufsicht, die vor allem die unbedingte Verlässlichkeit des Gutes Versicherung in den Mittelpunkt stellt. Versicherungsrecht wird in weiten Teilen als ein […]
Ein VN kann nach 10-jähriger Vertragsdauer die Beiträge zu einer gemischten Lebensversicherung wegen vorübergehender Arbeitslosigkeit nicht auf bringen. Erläutern Sie verschiedene Möglichkeiten zur Überbrückung der Zahlungsschwierigkeiten. Verdeutlichen Sie dabei die […]
02Versichertengeld wird nicht treuhänderisch verwaltet, es wird missbraucht und verschwindet in dunklen Kanälen. Wenn Sie eine Kapital-Lebensversicherung besitzen oder abschließen wollen, dann interessiert Sie sicher, was Ihre Gesellschaft mit Ihrem […]
1 Die Versicherungsagentur Paul Heinen hat drei angestellte Untervertreter. Bisher haben sie täglich ca. 36 Kunden besucht, wobei der Beratungsbedarf durchschnittlich 30 Minuten betrug. Durch veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen ist der […]

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